Politiker; 1934 Sozialminister; 1938-46 Emigration. 1947 von der KPÖ als überparteilicher Bundeskanzler vorgeschlagen, gründete die Demokratische Union, die sich als links-bürgerliche Partei an die KPÖ anlehnte (1949: 0,3%). In Folge noch stärkere Annäherung an die KPÖ (Kandidatur 1953 im Rahmen der „Volksopposition“). Deshalb Dimissio bei Norica Wien (man hatte Angst, einzelne Christlich-Soziale würden auf hinteren Listenplätzen der KPÖ kandidieren, wie es in der DDR mit der Ost-CDU üblich war) und letztendlich Aufnahme als Urmitglied bei seiner Bandverbindung Carolina. |
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Tiroler Sicherheitsdirektor; Landesoberschützenmeister; inhaftiert im KZ Dachau; Widerstandskämpfer. |
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Präsident des Katholischen Pressvereines; Ehrenmitglied 1888. |
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Bäckermeister(Hofbäckerei Edegger) und ÖVP-Vizebürgermeister von Graz. Musste das Studium abbrechen und trat als Aktiver aus, später Verleihung des Ehrenbandes. |
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Bekannter Süßwaren - Fabrikant („Firn") in Graz; Ehrenmitglied. |
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Stadtpfarrprobst Graz; Ehrenmitglied. |
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Als Widerständler in Dachau interniert. |
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Publizist; Gründer der Zeitschrift „Die Furche“; im 2. Weltkrieg im KZ Dachau inhaftiert. Carolina verlieh ihm 1958 den Doctor cerevisiae. |
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1961-64 Bundeskanzler der Republik Österreich; 3. Präsident des Nationalrats; ÖVP Ehrenobmann auf Lebenszeit; KZ-Häftling in Dachau und Flossenbürg. |
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Mitglied des Staatsgerichtshofs. |
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1899 bis 1927 Abgeordneter zum oberösterreichischen Landtag; von 1908 bis 1927 zugleich Landeshauptmann von Oberösterreich. Ab 1908 war er auch Reichsratsabgeordneter; 1918, nach dem Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie, wurde er Präsident der Provisorischen Nationalversammlung; 1919 schließlich Zweiter Präsident der Konstituierenden Nationalversammlung. Von 1920 bis 1927 war er Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat. |
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Abt des Benediktinerstiftes Admont |
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Bankier; ab 1931 Vorstandsmitglied der Credit-Anstalt (CA), an deren Wiederaufbau er führend mitwirkte; 1936-38 und 1948-59 deren Generaldirektor. |
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Landes und Volkskundler, Univ. Prof.; 1953 bis 1957 Abgeordneter zum Nationalrat und fungierte in der Zeit von 1963 bis 1970 als steirischer Landeshauptmannstellvertreter der ÖVP. Danach hatte er 13 Jahre das Amt des Kulturreferenten der Steiermärkischen Landesregierung inne. In dieser Zeit initiierte der Volkskundler, der von 1953 bis 1985 auch Herausgeber und Redakteur der Österreichischen Zeitschrift für Volkskunde war, zahlreiche kulturelle Projekte, zu deren bekanntesten wohl der steirische herbst gehört, der heute noch Kulturbegeisterte aus der ganzen Welt in die Steiermark zieht. Ehrenmitglied. |
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1991-99 Dekan an der Theologischen Fakultät der Universität Graz. Er war Mitglied in zahlreichen Gremien, beispielsweise der Görres-Gesellschaft und des Katholischen Laienrates Österreichs. Er war von 1995 bis 2003 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Kirchenhistoriker. Er war zudem Mitglied des internationalen Beirates zur Herausgabe des 'Corpus Catholicorum'. Diverse Auszeichnungen und Ehrungen, wie etwa das Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse. Auf Initiative von Maximilian Liebmann wurde 1971 die Bildungsakademie des ÖCV gegründet. |
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ÖVP-Politiker; KZ-Häftling in Dachau; 1962–1970 Erster Nationalratspräsident, danach 2. Nationalratspräsident |
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1969-1970 Unterrichtsminister, Abgeordneter zum Nationalrat und 1978-1987 Klubobmann der ÖVP, 1987-1995 Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten und führte die Beitrittsverhandlungen Österreichs mit der EU. Seit dem 100. Stiftungsfestes 1988 Ehrenphilister. |
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Arzt, versorgte die Partisanen auf der Hebalm mit Medikamenten und Ausrüstung; dort am 10. April 1945 als Widerstandskämpfer erschossen, Urmitglied bei Austria Innsbruck. |
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Priester, Naturwissenschaftler; Filmpionier und Erfinder der Zeitlupentechnik. |
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ÖVP-Politiker, seit 2003 Bürgermeister der Landeshauptstadt Graz. |
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Fürstbischof von Seckau, Ehrenmitglied. |
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Franziskaner-Pater; am 15. April 1945 als Widerständler hingerichtet. |
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Bundeskanzler (1954-1961). |
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Präsident des Katholischen Pressvereines; Ehrenmitglied 1888. |
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Landeshauptmann von Vorarlberg. |
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Abt des Benediktinerstiftes Admont; Mitglied der Akademie der Wissenschaften. |
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ÖVP Politiker; seit 2005 Landeshauptmann-Stellvertreter der Steiermark. |
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Publizist, christlich-sozialer Politiker. Landeshauptmann von Steiermark 1934-38, danach KZ-Häftling in Dachau. Nach dem Krieg Aufbau des „Styria-Verlags“ (heute Styria Medien AG, u. a. „Die Presse“, „Kleine Zeitung“, „Die Furche“, Urmitglied bei Norica Wien. |
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Landtagsabgeordneter, Bundesrat, ärztlicher Leiter des LKH |
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Letzter Landeshauptmann der Steiermark vor dem Anschluss 1938. |
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Er promovierte in Philosophie sowie in Theologiechern und empfing die römisch-katholische Priesterweihe. Zusätzlich studierte er Naturwissenschaften und wurde 1907 zum dritten Mal promoviert. Anlässlich dieser Promotion kam es in Graz zu größeren Tumulten auf der Universität, denn Ude wurde es verwehrt, als Mitglied der K.Ö.H.V. Carolina Graz im ÖCV in Band und Mütze zu erscheinen. Bei seiner Auffahrt zur Universität zettelten Deutschnationale Burschenschafter eine Schlägerei an. Bereits 1905 habilitierte er sich im Fachbereich Theologie mit einer Arbeit über die Spekulative Dogmatik. Nebenbei studierte Ude Wirtschaftswissenschaften (Promotion 1924), Kunstgeschichte und Medizin. Von 1936 bis 1937 lehrte Ude an der Universität Graz. Udes anfängliche Sympathien für den Nationalsozialismus – hervorgerufen durch die antikapitalistischen Thesen der NS-Propaganda (Brechung der Zinsknechtschaft) – verwandelte sich durch die Ereignisse der Reichspogromnacht in eine kompromisslose Gegnerschaft. 1939 wurde er wegen eines Protestbriefs zum Novemberpogrom an Gauleiter Uiberreither des Gaues verwiesen und in die Verbannung nach Grundlsee bei Bad Aussee geschickt. Es wird angenommen, dass Ude an der Ausseer Widerstandsbewegung aktiv beteiligt war. Während des Krieges schrieb er pazifistische und antimilitaristische Studien, die nach dem Krieg gesammelt und unter dem Titel Du sollst nicht töten (Udes wohl bekanntestes Buch) veröffentlicht wurden. Ude wurde 1944 verhaftet und wegen Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung angeklagt und zum Tode verurteilt. Der Todesstrafe entging er aufgrund Zusammenbruches des NS-Regimes 1945. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Ude eine umfangreiche Vortrags- und schriftstellerische Tätigkeit auf und setzte sich bis zu seinem Tode konsequent für die Ziele der pazifistischen Bewegung ein. |
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Landeshauptmannstellv. (1945-1963), Landeskulturreferent |
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Priester, Zentrumspolitiker, Mitglied des Reichstags; Gegner der Nazi-Herrschaft, als Mitwisser vom 20. Juli ins KZ Dachau verschleppt, dort im März 1945 von den Alliierten befreit. |
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Bundesrat, Hörfunkdirektor des Österr. Rundfunks (1958-1967), sehr aktiver Widerstandskämpfer (verurteilt 1940) |
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